12.02.2013
Pflege und Betreuung
Dass die Pflege von Demenzkranken eine der zentralen Zukunftsaufgaben auch für die Diakonie-/Sozialstation Brackenheim-Güglingen ist, betonen Geschäftsführer Dieter Reichert und Pflegedienstleiterin Christine Graf beim Besuch des SPD Landtagsabgeordneten und Staatssekretärs im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Ingo Rust. Der besuchte im Rahmen seines Wahlkreistages in Brackenheim die Einrichtung, die er für „extrem wichtig“ hält. „Sie ermöglichen mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement den Patienten oft eine längere Verweildauer in ihrer gewohnten Umgebung durch die fachmännische Pflege vor Ort“, so Rust. „Wir müssen in unseren Angeboten sehr flexibel sein“ konstatierte Christine Graf und „alle unsere Mitarbeiterinnen sind auch darauf geschult, vor Ort schnell und kompetent Entscheidungen zu treffen“. Über 75 Fachpflegekräfte sind im Unteren und Oberen Zabergäu für die Station unterwegs, betreuen individuell zu Hause und in vier Wohnanlagen und werden dabei von 82 Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfern.
„Unser Auftrag ist es, da zu sein“, berichtet Dieter Reichert, Problem ist, dass die Krankenkassen nicht immer mitziehen. Um den Nachwuchs macht man sich in Brackenheim keine Sorgen. Sowohl die drei Azubi-Stellen sind besetzt, wie auch die anderen Positionen, „besonders auch ältere Kolleginnen sind hochmotiviert“ freut sich Christine Graf. Wichtig ist beiden, dass „der Solidaritätsgedanke, der die diakonische Arbeit trägt, nicht durch finanzielle Maßnahmen geknackt wird“.
Besuch in Grundschule, Kindergarten und Hort in Neipperg
Zwei Männer geben in Brackenheim-Neipperg im Evangelischen Kindergarten und im Hort den Ton an: Stefan Schiek und Tobias Schmid. In einer Frauendomäne sind die beiden Erzieher damit tätig, was ihnen aber offensichtlich gut gefällt, denn Stefan Schiek gibt zu, „da fühlt man sich schon manchmal wie der Hahn im Korb“. Der SPD Landtagsabgeordnete und Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschft Ingo Rust besuchte die Einrichtung bei seinem Wahlkreistag in Brackenheim. Zusammen arbeiten die beiden Männer unter einem Dach mit den vier Frauen, die das Kollegium der Grundschule Neipperg bilden und Schulleiterin Christiana Berken-Mersmann lobt die Zusammenarbeit, „das klappt prima“. Für die Kindergartenkinder ist es nach Aussagen aller super, dass die Schule so direkt nebenan ist, „da können die kids ganz zwanglos ihre neue Umgebung und die Menschen, die sie prägen schon kennenlernen“. „Wir sind ein Haus der offenen Türen, da kann man einfach mal reinschauen, was da so passiert“.
Der Hort bietet absolut flexible Betreuungszeiten an und auch da kommt das gemeinsame Prinzip aller drei Institutionen klar zum Tragen: „Wir sind total elternfreundlich, zum Wohle der Kinder“ betonen die drei. Dass auch mal Kiga-Kinder zum Mittagessen in den Hort kommen ist ebenso gern gesehen, wie die gemeinsamen Projektwochen, die Kindergarten, Hort und Schule gemeinsam gestalten. „Eine Kooperation, ein Miteinander, das bestens funktioniert“ freut sich der Landtagsabgeordnete, „hierher schicken die Eltern ihre Kinder gerne, hier werden sie pädagogisch kompetent, liebevoll und fantasievoll angeleitet und das in herrlicher Umgebung“.
[Quelle: Abgeordnetenbüro/ukh]